Ende des Katholischen Fickverbots?

Der Hei­li­ge Vater hat in sei­ner jüngs­ten Buch­pu­bli­ka­ti­on erklärt, dass, selbst wenn er es woll­te, er nicht gegen das Zöli­bat ange­hen kön­ne, schließ­lich habe Gott das so gewollt.

Unterm Strich bedeu­tet das nur, dass Bene­dikt nicht ratio­nal erklä­ren kann, wozu die­ses Gebot besteht, aber Gott wird schon sei­ne Grün­de haben. Die­se Ansicht bezwei­feln jetzt 144 Katho­li­sche Theo­lo­gen öffent­lich und for­dern die Fick­frei­ga­be für Pries­ter. Ent­we­der aus ratio­na­ler oder öko­no­mi­scher Sicht — schließ­lich gehen der Katho­li­schen Kir­che in Deutsch­land sowohl Scha­fe als auch Hir­ten aus.

War das zu platt aus­ge­drückt? Okay, dann machen wir es mal lite­ra­risch. Herr Reich-Ranicki, bit­te:

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2 Kommentare

  1. Moin,

    ich hab mir den Film erspart, aber mal ganz ehr­lich? Wür­dest Du Haw­kins erklä­ren, war­um er das Uni­ver­sum zu klein emp­fin­det?

    War­um glaubst Du, dass man dem Papst beim Zöli­bat wider­spre­chen kann? Bist Du eigent­lich katho­lisch? Die, die es kön­nen, haben es gemacht, nur lei­der hast Du nicht annä­hernd die Ahnung, war­um und wie sie es machen?

    Unterm Strich bedeu­tet das eigent­lich nur, dass Du die Argu­men­ta­ti­on des Paps­tes nicht ver­stan­den hast.

    Und eigent­lich hast Du von Katho­li­ken kei­ne Ahnung, oder?

    Wür­dest Du Dich in den Islam, in die Phy­sik oder in ande­ren Din­gen, von Denen Du kei­ne Ahnung hast, so ein­mi­schen?

    Sor­ry, wenn ich mich im Ton ver­grif­fen habe, aber mir geht es ein­fach auf den Keks, dass Men­schen, weil sie Pres­se­mel­dun­gen über den Papst beur­tei­len, sich zu Kri­ti­kern auf­spie­len, obwohl sie kei­ne Ahnung über die Mate­rie, die ähn­lich kom­plex wie Natur­wis­sen­schaft ist, haben.

    Gruß

    ALex

    1. Wo habe ich denn etwas davon geschrie­ben, dass man dem Papst wider­spre­chen oder nicht wider­spre­chen kann? War­um soll ich Ste­phen(?) Haw­kins irgend­et­was erklä­ren? Und infwie­fern ist für die­se Fra­ge mei­ne Kon­fes­si­on über­haupt von Wich­tig­keit? Von Pres­se­mit­te­li­gun­gen über den Papst ist hier auch gar kei­ne Rede. Ich den­ke, der letz­te Absatz schießt weit über den vor­lie­gen­den Text hin­aus.

      De fac­to ist es doch so, dass der Papst als Papst und nicht als Pri­vat­per­son von der Una­brück­bar­keit vom Zöli­bat gere­det hat, weil er von Gott befoh­len sei (was eine Inter­pre­ta­ti­on einer Bibel­stel­le ist), und da er als Papst unfehl­bar ist, haben ande­re ihm Unter­ge­be­ne da kei­nen Ein­spruch zu erhe­ben. Das ist doch die Dok­trin der Katho­li­schen Kir­che.

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