Ein Buch, bei dem du nur lachen kannst

Gemeint ist wohl ein sehr humor­vol­les Buch. Ich lache wenig beim Lesen. Ich fin­de wenig wit­zig gemein­te Bücher wirk­lich wit­zig. Sicher­lich gelacht habe ich bei Robert Gern­hardts Reim und Zeit. David Bad­diels Ab ins Bett ist lus­tig. Den Anfang von Haru­ki Mura­ka­mis Hard-boiled won­der­land fand ich auch erhei­ternd. Aber “nur lachen”, nein sowas ist mir noch bei kei­nem Buch unter­ge­kom­men.

1. Das Buch, das du zur­zeit liest
2. Das Buch, das du als nächs­tes liest/lesen willst
3. Dein Lieb­lings­buch
4. Dein Hass­buch
5. Ein Buch, das du immer und immer wie­der lesen könn­test
6. Ein Buch, das du nur ein­mal lesen kannst (egal, ob du es hasst oder nicht)
7. Ein Buch, das dich an jeman­den erin­nert
8. Ein Buch, das dich an einen Ort erin­nert
9. Das ers­te Buch, das du je gele­sen hast
10. Ein Buch von dei­nem Lieblingsautoren/deiner Lieb­lings­au­to­rin
11. Ein Buch, das du mal geliebt hast, aber jetzt hasst
12. Ein Buch, das du von Freunden/Bekannten/… emp­foh­len bekom­men hast
13. Ein Buch, bei dem du nur lachen kannst
14. Ein Buch aus dei­ner Kind­heit
15. Das 4. Buch in dei­nem Regal von links
16. Das 9. Buch in dei­nem Regal von rechts
17. Augen zu und irgend­ein Buch aus dem Regal neh­men
18. Das Buch mit dem schöns­ten Cover, das du besitzt
19. Ein Buch, das du schon immer lesen woll­test
20. Das bes­te Buch, das du wäh­rend der Schul­zeit als Lek­tü­re gele­sen hast
21. Das blö­des­te Buch, das du wäh­rend der Schul­zeit als Lek­tü­re gele­sen hast
22. Das Buch in dei­nem Regal, das die meis­ten Sei­ten hat
23. Das Buch in dei­nem Regal, das die wenigs­ten Sei­ten hat
24. Ein Buch, von dem nie­mand gedacht hät­te, dass du es liest/gelesen hast
25. Ein Buch, bei dem die Haupt­per­son dich ziem­lich gut beschreibt
26. Ein Buch, aus dem du dei­nen Kin­dern vor­le­sen wür­dest
27. Ein Buch, des­sen Haupt­per­son dein „Ide­al“ ist
28. Zum Glück wur­de die­ses Buch ver­filmt!
29. War­um zur Höl­le wur­de die­ses Buch ver­filmt?
30. War­um zur Höl­le wur­de die­ses Buch noch nicht ver­filmt?
31. Das Buch, das du am häu­figs­ten ver­schenkt hast

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Bookmooch — Die Buchtausch-Alternative zu Tauschticket

Nach­dem Tausch­ti­cket auch Tausch­ge­bühr ver­langt, wird es Zeit, sich nach Alter­na­ti­ven umzu­se­hen. Eine davon ist book­mooch. Die Spiel­re­geln sind so ziem­lich die­sel­ben: Man hat eine eige­ne Sei­te, kriegt Bonus­punk­te, unter­hält sich im Forum, kann aber auch Freun­de sam­meln, den eige­nen Bestand per RSS ver­brei­ten und eine Wunsch­lis­te erstel­len. Die Platt­form ist inter­na­tio­nal und je nach Tau­schen­dem kann inter­na­tio­nal getauscht weden. Gebüh­ren fal­len nicht an.

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Ein Buch, das du von Freunden/Bekannten/… empfohlen bekommen hast

Noch so eine Über­schrift, zu dem einem alles und nichts ein­fällt. Emp­feh­lun­gen bekommt man vie­le, weni­gen geht man ernst­haft nach. Ein Fall fällt mir ein, bei dem das Nach­ge­hen mich wirk­lich gefreut hat: Zur Auf­klä­rung der Demo­kra­tie­theo­rie von Inge­borg Maus. Das Buch hält schlicht, was der Titel ver­spricht.

1. Das Buch, das du zur­zeit liest
2. Das Buch, das du als nächs­tes liest/lesen willst
3. Dein Lieb­lings­buch
4. Dein Hass­buch
5. Ein Buch, das du immer und immer wie­der lesen könn­test
6. Ein Buch, das du nur ein­mal lesen kannst (egal, ob du es hasst oder nicht)
7. Ein Buch, das dich an jeman­den erin­nert
8. Ein Buch, das dich an einen Ort erin­nert
9. Das ers­te Buch, das du je gele­sen hast
10. Ein Buch von dei­nem Lieblingsautoren/deiner Lieb­lings­au­to­rin
11. Ein Buch, das du mal geliebt hast, aber jetzt hasst
12. Ein Buch, das du von Freunden/Bekannten/… emp­foh­len bekom­men hast
13. Ein Buch, bei dem du nur lachen kannst
14. Ein Buch aus dei­ner Kind­heit
15. Das 4. Buch in dei­nem Regal von links
16. Das 9. Buch in dei­nem Regal von rechts
17. Augen zu und irgend­ein Buch aus dem Regal neh­men
18. Das Buch mit dem schöns­ten Cover, das du besitzt
19. Ein Buch, das du schon immer lesen woll­test
20. Das bes­te Buch, das du wäh­rend der Schul­zeit als Lek­tü­re gele­sen hast
21. Das blö­des­te Buch, das du wäh­rend der Schul­zeit als Lek­tü­re gele­sen hast
22. Das Buch in dei­nem Regal, das die meis­ten Sei­ten hat
23. Das Buch in dei­nem Regal, das die wenigs­ten Sei­ten hat
24. Ein Buch, von dem nie­mand gedacht hät­te, dass du es liest/gelesen hast
25. Ein Buch, bei dem die Haupt­per­son dich ziem­lich gut beschreibt
26. Ein Buch, aus dem du dei­nen Kin­dern vor­le­sen wür­dest
27. Ein Buch, des­sen Haupt­per­son dein „Ide­al“ ist
28. Zum Glück wur­de die­ses Buch ver­filmt!
29. War­um zur Höl­le wur­de die­ses Buch ver­filmt?
30. War­um zur Höl­le wur­de die­ses Buch noch nicht ver­filmt?
31. Das Buch, das du am häu­figs­ten ver­schenkt hast

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Lesezeichen für den adretten Herrn und die geübte Hausfrau

Zu jedem Blog gehört ja tra­di­tio­nell ein Blog­roll, sprich eine Link­spal­te zu ande­ren lesens­wer­ten Blogs. Wenn man anfängt zu blog­gen, sor­tiert man eher wahl­los dort Blogs ein, da man — zumin­dest ich — noch nicht über son­der­lich viel Leseer­fah­rung ver­fügt, was Blogs betrifft. Unge­fähr so, ergänzt um den einen und ande­ren Blog, sah dann mei­ne Blog­roll auch aus.

Da aber in der Tat ab und an hier Leu­te mit­le­sen, denen Blogs noch ein Buch mit sie­ben Sigeln sind, habe ich mei­ne Lese­zei­chen noch mal gründ­lich über­ar­bei­tet, diver­se raus­ge­schmis­sen, eini­ge hin­zu­ge­nom­men und alles über­sicht­li­cher ange­ord­net. Da waren doch eini­ge dabei, die nichts mehr geschrie­ben haben oder unin­ter­es­san­ter waren, als ich dach­te. Das mag böser klin­gen als es gemeint ist, man hat eben nur eine begrenz­te Zeit, sich ande­re Blogs inter­es­siert durch­zu­le­sen.

Wen mal die Lan­ge­wei­le plagt, der soll­te ein­fach mal rumkli­cken: Hin­ter den Links ver­ste­cken sich lesens­wer­te Blog­schrei­ber.

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Ein Kind, das heute verhungert, wird ermordet

Ich kom­me erst jetzt dazu, die im Dezem­ber erschie­ne, neue Aus­ga­be von flu­ter zu lesen. Und wie­der ist sie ganz her­vor­ra­gend, nicht nur für Jugend­li­che. Die­se Aus­ga­be behan­delt das The­ma Essen und man streift dabei die Unter­the­men rich­ti­ge Ernäh­rung, Unter­ernäh­rung, Fett­lei­big­keit, aber auch Welt­hun­ger.

In einem Inter­view erklärt Jean Zieg­ler den Zusam­men­hang von Finanz­kri­se und ver­hun­gern­den Kin­dern. Da ver­geht einem schon ein­mal der Appe­tit.

flu­ter: Laut World Food Report stirbt alle fünf Sekun­den ein Kind unter fünf Jah­ren an Hun­ger und damit ver­bun­de­nen Krank­hei­ten. Alle vier Minu­ten ver­liert jemand das Augen­licht wegen Vitamin-A-Mangel. Seit April 2009 sind zum ers­ten Mal über eine Mil­li­ar­de Men­schen welt­weit schwerst unter­ernährt, obwohl die Welt reich wie nie zuvor ist. Wie kommt es zu die­sem Wider­spruch?

Jean Zieg­ler: Ich gebe Ihnen ein Bei­spiel: Am 12.10.2008 kamen die Staats­chefs der EU in Paris zusam­men und ver­kün­de­ten, dass es zur Bekämp­fung der Finanz­kri­se 1.700 Mil­li­ar­den Euro neue Ban­ken­kre­di­te und Bürg­schaf­ten geben wird. In den zwei Mona­ten danach wur­den die Beträ­ge für die Nah­rungs­so­fort­hil­fe um 41 Pro­zent gekürzt, weil kein Geld mehr für das World-Food-Programme der UN da war, des­sen Bud­get von sechs Mil­li­ar­den Dol­lar Ende 2008 auf unter vier Mil­li­ar­den fiel.

flu­ter: Wol­len Sie damit sagen, dass die Ban­ken­kri­se die Situa­ti­on der Ärms­ten ver­schlim­mert hat?

Jean Zieg­ler: Das kann man durch­aus so sehen. In Ban­gla­desch hat es dadurch von einem Tag auf den ande­ren für eine Mil­li­on Kin­der kei­ne Schul­spei­sun­gen mehr gege­ben, dabei ist das Essen in der Schu­le für die­se Kin­der die ein­zi­ge anstän­di­ge Mahl­zeit am Tag.

Das gan­ze Inter­view gibt es hier als pdf.

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Thalia am Pranger

Also ich bin schon beein­druckt, was die Süd­deut­sche Zei­tung in letz­ter Zei­tung für Eisen anpackt, wie sie das tut und dass sie dabei Ross und Rei­ter nennt. Genau­so wie heu­te mit die­sem Arti­kel über die Kri­se von Buch­händ­lern:

Wel­che Lite­ra­tur in den Laden­re­ga­len steht und bewor­ben wird, das liegt immer sel­te­ner in der Hand der Ver­la­ge. Die Buch­welt klagt zwar stets über das Inter­net. Doch inzwi­schen ist klar, dass es zur Zer­stö­rung einer gan­zen Bran­che kei­ner neu­en Medi­en bedarf: Ein Kon­zern wie Tha­lia besorgt das auf sei­ne Wei­se.

Es ist noch nicht so weit gekom­men, dass Ver­la­ge bei der Unter­hal­tung von Buch­lä­den Unter­stüt­zung leis­ten, aber was sie finan­zi­ell rein­but­tern, ist schon erschre­ckend:

15 000 Euro kos­tet ein Titel im Weih­nachts­pro­spekt 2009. Der Preis für ein “Thalia-Buch des Monats” liegt bei 50 000 Euro. Dafür haben die Ver­la­ge die Gewähr, dass die­se Titel erst­klas­sig sicht­bar prä­sen­tiert wer­den. Alle ande­ren, aus­ge­nom­men sol­che, die schon Best­sel­ler sind, ver­schwin­den dage­gen im Regal, wo sie kaum wahr­ge­nom­men wer­den. Und daher bezeich­net Herr Frisch (Tha­lia, Anmerk.) jene Sum­men, die offi­zi­ell Wer­be­kos­ten­zu­schüs­se hei­ßen, schlicht als Ein­tritts­gel­der. Man muss sie zah­len, wenn man da, wo rasant ver­kauft wird, ver­tre­ten sein will.

Ver­la­ge müs­sen für ihre Schrift­stel­ler also Ein­tritts­gel­der berap­pen, damit die­se bei Tha­lia ange­prie­sen wer­den. Das hat man auch schon anders aus­ge­drückt. Der wirt­schaft­li­che Druck zeigt ers­te Ergeb­nis­se:

800 der einst fast 5000 Buch­hand­lun­gen im Lan­de haben in den letz­ten zehn Jah­ren zusper­ren müs­sen; die Ket­ten stei­ger­ten im sel­ben Zeit­raum ihren Markt­an­teil ums Dop­pel­te auf fast 30 Pro­zent.

Der Qua­li­tät der Lite­ra­tur nützt das nichts:

Die Best­sel­ler näm­lich wer­den durch das Vor­ge­hen der Ket­ten immer best­sel­le­ri­ger, der gro­ße Rest fällt immer schnel­ler aus den Rega­len in die Ver­ges­sen­heit. Heu­te ver­kauft die Frau Jeli­nek, und sie und ihr Haus bür­gen für Qua­li­tät, von jeder fünf­ten ihrer Roman-Novitäten weni­ger als 1000 Exem­pla­re. Vor zehn Jah­ren waren sol­che Flops noch zu ver­nach­läs­si­gen. Was das alles fürs Leben & Ster­ben der eigent­li­chen Pro­du­zen­ten, der Schrift­stel­ler, bedeu­tet, liegt auf der Hand.

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Die neue Abseits ist da

abseits

Die neue Aus­ga­be von Abseits ist in Osna­brücks Fuss­gän­ger­zo­nen wie­der erhält­lich. Ich hat­te schon geunkt, dass es die Zei­tung gar nicht mehr gibt, weil das letz­te Lebens­zei­chen im Inter­net aus dem Jahr 2007 stammt. Aber jetzt habe ich wie­der Ver­käu­fer gese­hen und dann nimmt man sowas eben mit. 1,10€ kos­tet das gute Stück, wovon die Hälf­te an den Ver­käu­fer geht. The­ma die­ser Aus­ga­be ist Inte­gra­ti­on und es kom­men Russ­land­deut­sche und Polen zu Wort, die in Osna ihre Hei­mat gefun­den haben. Sehr lesens­wert!
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Tütenliteratur

Letz­tens habe ich mir bei Eulen­spie­gel in Bie­le­feld die Neu­über­set­zung von Dos­to­jew­skijs ‘Ver­bre­chen und Stra­fe’ aka ‘Schuld und Süh­ne’ geholt. In die­sem Buch­la­den wer­den Bücher noch in Papier­tü­ten ein­ge­schla­gen und auf die­sen Tüten ist wider­um was zu lesen.

Da man in der Stra­ßen­bahn eh manch­mal sich glück­lich schätzt, irgend­was zu tun zu haben, kram­te ich also das ein­ge­tü­te­te Buch her­aus und las die Kurz­ge­schich­te Nor­mal von Chris­ti­an Gott­schalk, wor­auf hin ich sei­nen Blog las. Sol­che Off­line­links sind irgend­wie ja schon eine ganz put­zi­ge Idee. So fin­det man von Hölz­chen auf Stöcks­ken.

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