Using medium.com as a feed reader

I like it when I do under­stand some­thing. Well who doesn’t? But actu­al­ly I tend to think that things that I don’t under­stand on the inter­net keep on get­ting more and more.

When Dave Win­er wrote that medium.com could be use­ad as a feed read­er I got the idea in an instant, although I had an account for month with­out using it.

I can’t see that it could be as impor­tant as the Google Read­er and I don’t see me using medium.com more inten­sive­ly. But who knows what will be in 2016? So meet me there.

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Des ZDFs innerer Reichsparteitag

Katrin Müller-Hohen­stein hat sich in ihrer Wort­wahl etwas ver­grif­f­en als sie das freudi­ge Vorkomm­nis des erziel­ten Tores von Miroslav Klose beim gestri­gen Deutsch­land-Spiel wie fol­gt kom­men­tierte:

Mir ist vol­lkom­men schleier­haft, wie man über jeman­dem mit pol­nis­chen Vor­fahren sagen kann, ihm sei ein freudi­ges Ereig­nis ein “inner­er Reichsparteitag”. Das ist wed­er geistre­ich noch witzig.
Aber wenn man beim ZDF dann nach Zuschauer­protesten diesen Fehltritt mit fol­gen­den Worten zu recht­fer­ti­gen ver­sucht…
… kann man wohl Gui­do Knopp um seine kom­menden, drin­gend benötigten Geschicht­snach­hil­fe­un­ter­richt inner­halb des ZDFs nicht benei­den.
Da diese Geschichte in den Online-Medi­en ger­ade hochkocht, habe ich bei Ste­fan Nigge­meier fol­gen­den Kom­men­tar hin­ter­lassen:

Ich ver­ste­he schon, dass diese Redewen­dung oft ver­wen­det wird, und dass sie unre­flek­tiert geäu0ert wurde. In die Rich­tung gehen all die rel­a­tivieren­den Kri­tiken bis­lang. Aber die ZDF-Mod­er­a­torin ist nun mal öffentliche Jour­nal­istin mit kri­tis­chem Anspruch. Das weiss man, wenn man so einen Job antritt und der Anspruch kommt auch von ihrem Arbeit­ge­ber.
Und da muss man schon kri­tisch ein­wen­den – egal wer und wie oft sowas ander­swo gesagt wird -, dass über jeman­den mit pol­nis­chen Wurzeln zu sagen, ein freudi­ges Ereig­nis löse bei ihm eine Begeis­terung aus wie die Euphorie auf Reichsparteita­gen im drit­ten Reich, auf denen eine kri­tis­che Reflex­ion der men­schen­ver­ach­t­en­den Ver­anstal­tung, der man da bei­wohnte, ger­ade durch gren­zen­lose Euphorie platt gemacht wurde, ist hirn­ris­sig. Das wird auch nicht bess­er, wenn man sagt, das sei lustig gemeint wor­den.
Als Zuschauer ver­ste­he ich ger­ade wirk­lich nicht, weswe­gen es okay sein soll, dass Juliane Ziegler sich auf 9 live für ihr eben­so lustig gemeintes “Arbeit macht frei” noch in der­sel­ben Sendung entschuldigt und danach sus­pendiert wird, und beim ZDF für so eine For­mulierung in ein­er Sendung mit mehr und jün­geren Zuschauern Tol­er­anz gefordert wird.
Ich fordere gar nichts aus dieser Sache her­aus, aber was den eigentlichen Gegen­stand ange­ht, scheint mir die Sache vol­lkom­men klar: Die For­mulierung in dieser Form ist für eine kri­tis­che Jour­nal­istin völ­lig untrag­bar.

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Der Stimmungswechsel

In Deutsch­land ist kurz vorm richti­gen Som­mer mal wieder die Wärme eingekehrt und mit Span­nung wird man erwarten kön­nen, was der Som­mer danach zu bieten hat, wenn er denn kommt. Ohne ordentlich Sonne ist so ein Som­mer ja auch nichts. Wech­sel­haftes Wet­ter ist eben­so wenig was für die meis­ten Gemüter. So kön­nte die ange­blich schön­ste Jahreszeit erneut zu ein­er Her­aus­forderung für die Dahe­im­bleiber wer­den.
Die som­mer­lichen Tem­per­a­turen am Woch­enende wur­den vie­lenorts abgeschlossen mit einem dröh­nen­den Som­merge­wit­ter. Eigentlich ken­nt man sowas. Aber einige müssen sich hier­bei offen­bar spon­tan plan­lich umstellen:

Sowas geht dann natür­lich nicht mehr, so mit nassem Erdgeschoss.

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The industrial art

Each time I think those toi­let tweets don’t come up with some­thing new I turn out to be wrong. We’ve hat those tweets with dis­gust­ing things in and on a toi­let, sur­pris­es on the toi­let, remains of a day being analysed on a toi­let, the feel­ing of free­dom in a toi­let,  improve­ments on the toi­let, we’ve had poets on the toi­let, we’ve had singer on a toi­let.
So you see what’s miss­ing: A crit­i­cal self-reflec­tion right on the toi­let. So let’s have a go:

Thanks for com­plet­ing the list, Alec.

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The liquid

There used to be a film called I know what you did last sum­mer. Fol­lowed by I still know what you did last sum­mer. But nowa­days we’re liv­ing in the web, in aug­ment­ed real­i­ties. You can get to know what just hap­pened. There’s no need to wait for sum­mers. You’ll get to know imme­di­ate­ly…

… what you nev­er need­ed to know. At least he’s tak­ing a show­er after that.

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The hopper

This blog startet with infor­ma­tion on twit­ter that just pro­duced pic­tures in my head I didn’t need. And then there were peo­ple twit­ter­ing on actions they obvi­ous­ly real­ly did. There were peo­ple as well that wrote strange things on pur­pose to gain atten­tion. But well, who doesn’t?

Today we’re com­ing back to those irri­tat­ing pic­tures. Devin is about to go to bed but he has just got­ten a pic­ture that he wants to share with his fol­low­ers:

hopper

I don’t know if this is a tweet that’s just meant to pro­voke. I guess it some­how does. Where in god’s name do you see tram­po­lines just before going to sleep? And in what way is a tram­po­line inter­est­ing to have sex on?

Maybe you can find out!

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Endliberal

Als jemand der Twit­ter eher sel­ten ver­wen­det, wun­dert es mich schon, dass es diesen Dienst in dieser Form noch gibt. Denn ein Geschäftsmod­ell fehlt weit­er­hin, Inno­va­tio­nen für Nutzer bleiben im Gegen­satz zu Face­book aus, man lebt vom Vorschuss erwartung­sop­ti­mistis­ch­er Inve­storen.

Mich erin­nert das an mobil­com, andere sehen das, wenn das Sys­tem mal stockt, gle­ich poli­tis­ch­er:

followerweg

Das passt auch irgend­wie. Die Konzepte funk­tion­ieren nicht, die Kun­den akzep­tieren die Unternehmen­spoli­tik nicht, ein renta­bles Wirtschaftsmod­ell bleibt Wun­schmod­ell ohne Wirk­lichkeit­sansatz, die zunächst inter­es­sante Aus­gangsidee, die Men­schen inspiri­ert hat, sie verküm­mert in den Hän­den von Ste­henge­bliebe­nen.

Ob die eigene Fol­low­er-Blase, die FDP oder ein über­schätztes Wirtschaftsmod­ell — eine weit­er­en­twick­elte, anschließende Idee fehlt allen.

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The ass factor

When­ev­er I read porn actress­es on twit­ter I doubt a lit­tle if what they’re talk­ing is for real or just for busi­ness. Maybe you get twit­ter users to buy your films if they’re being turned on via social net­works. It’s got­ta be use­ful for some­thing, you know?
Any­way. Pent­house Pet Bree Olson is one of them. Sound­ing a bit like a nice of the Olsen Gang she has slight­ly dif­fer­ent prob­lems:

And I always thought that would be a sta­tus peo­ple whould just like to have.

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The pull out

There are at least three dimen­sions of the human being: First there are the things you per­ceive inde­pen­tent­ly from think­ing about them. Then you make up your mind and see that it’s pos­si­ble to think about the world dif­fer­ent­ly: How it should be and you make plans to turn things that way.
So now you’re in a sta­tus that there are things in this world that you want to be dif­fer­ent or at least you want them to fit in your world. Between this dimen­sion and the fol­low­ing there’s a real­ly opti­mistic time con­cern­ing your own pos­si­bil­i­ties.
But then there’s anoth­er dimen­sion you come across when you turn about 30: Things that belong to you that you’re not going to change intrin­sicly:
thegreyhair
And it just can’t be anoth­er form of beau­ty.

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The toilet hitter

The enor­mous amount of fear is a strange thing about man. As a way of warn­ing, it’s sure­ly okay. Some­times you just don’t know your life’s in dan­ger, so that it’s good that there’s some sec­ond kind of alarm sys­tem. But on the oth­er hand fear can be so shock­ing to a per­son, that it is way more than a warn­ing.

There are days that you can be feared of some­thing more eas­i­ly than usu­al and even of things you nor­mal­ly wouldn’t be feared of at all:

toilethitter

Thanks God, you were sit­ting on the toi­let — just in case.

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